Alle Beiträge von Michael Proschek

Irish Night in Pinnow

Die Irish Night findet jährlich im Sommer auf der Pferdekoppel in Pinnow / Schwerin statt. Zwei Bands gestalten jeweils den Abend. Wir freuen uns auf ein Derby der besopnderen Art: Mit den Aberlours und der Seldom Sober Company treten gleich zwei Bands aus Halle auf. Das letzte Mal hatten wir das zum Laternenfest in Halle 2012.

Foto: Veranstalter

Wunderbare Fotos von Henryk Schmidt

Während unseres Konzerts im AmViehTheater zu Beulbar fing  Henryk mit wunderbaren Bildern die Atmosphäre des Abends ein. Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Es war ein sehr schönes Konzert was nun mit diesen Fotos auch visuell in bester Erinnerung bleibt.

Romantischer als hier geht es nicht. (Foto: Henryk Schmidt)

Hier findet Ihr die anderen Fotos: Henryk Schmidt

15 Jahre Seldom Sober Company

Unsere Band hält länger als manche Ehe! Das hätte vor 15 keiner von uns geglaubt. Auf langen Busfahrten erfuhren alle über alle alles. Es wurden Gedichte über Bandmitglieder oder deren Zunft geschrieben, es wurde gestritten und sich wieder vertragen und es ging immer weiter.

Vor zehn Jahren?

In diesem Jahr wollen wir unser Jubiläum etwas feiern. In Sachsen-Anhalt (neues theater) und Thüringen (Kloster Veßra). Weitere Infos hierzu demnächst.

Irish Christmas 2018

Irish Christmas 7. Dezember 2018, Ständehaus Merseburg  (Tickets ber Eventim)    
 

Irish Christmas 8. Dezember 2018, Schlosstheater Ballenstedt  (Tickets über Eventim)

Irish Christmas 13. Dezember 2018, Ev. Friedenskirche Jena (Tickets über den Veranstalter)

Irish Christmas 25. Dezember 2018, Konzerthalle Ulrichskirche, Halle  (Tickets über Eventim)

Irish Christmas 27. Dezember 2018, Marienkirche Desaau  (Tickets über Eventim)

(Achtung! Beim Kauf von Tickets über obige Links gelten die AGB und Datenschutzrichtlinien der jeweiligen Anbieter)

 

 

 

Acoustic Night 2016

Eine Konzertnacht, nur mit akustisch spielbaren Instrumenten, ohne elektronischen Schnickschnack, findet man außerhalb der Klassik in der heutigen Konzertlandschaft nicht allzu oft. In den Franckeschen Stiftungen erwarten uns zwei hervorragende Bands, die aber genau das tun: Sie musizieren nur mit akustischen Instrumenten und menschlichen Stimmen. Trotzdem wird es, was die musikalischen Ausdrucksformen betrifft, ein sehr bunter Abend werden. Iris h Folk begegnet amerikanischem Bluegrass, Blues wird abgelöst von schwedischen Tanzstücken, singende Sägen duellieren sich mit Banjos, Gitarren mit Mandolinen und Geigen treffen auf Songs von Bob Dylan und Fleetwood Mac.

Den Abend eröffnet die Band „Buckley’s Chance“. In Australien ist dieser Name ein gebräuchliches Synonym für „absolut keine Chance“. Als Bandname beschreibt es ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen: Musiker aus England und Deutschland, dazu noch beiderlei Geschlechts und mit verschiedenen musikalischen Vorlieben sowie einem über dreißigjährigen Altersunterschied, spielen alle ihre Lieblingsstücke: Nicht, wie man glauben könnte, nacheinander, sondern zusammen! „Buckley’s Chance“ interpretiert ganz eigene Versionen ihrer musikalischen Helden: Songs von Dylan über Chuck Berry bis Emmylou Harris, von Folk über Rock bis Swing. Die ausgewählten Genres treffen zugegebenermaßen hart aufeinander, dafür ist jede Interpretation eine freudige Überraschung. Dafür sorgen solistisch vor allem die aus Worcester stammende Sängerin Rebecca Didt und der überragende Gittarist Alexander Wurlitzer.

Den zweiten Teil des Konzerts bestreitet die „Seldom Sober Company“. Dass ihre Konzerte Spaß machen, hat sich nicht nur in Halle längst herumgesprochen. Man muss kein Fan irischer und schottischer Musik sein um diese Band zu mögen. Sie gehört heute mit zum Besten was dieses Genre in Deutschland zu bieten hat: Sie bringt hohe Musikalität gepaart mit viel hintergründigem Witz überzeugend auf die Bühne! Hervorragende Musiker, wie Toni Geiling und Nico Schneider prägend ihren Sound maßgeblich. Die Auftritte der „Seldom Sober Company“ sind eine gelungene Mischung aus Konzert, Comedy und einem Hauch Rock’n’Roll. Mit Banjos, Violine, Dudelsack, Mandoline, Bass, Gitarren und Gesang schwingen sich die Musiker über sattes irisches Grün, stampfen trotzig auf und berichten von Liebesfreud’ und Liebesleid. Dazwischen klingt schaurig-schön eine singende Säge, fügen sich eigene Kompositionen, wie z.B. „Why have you come“ und „Yeeha“ harmonisch ein. Dargeboten werden ausgefeilte Arrangements, die direkt vom Ohr ins Herz und ins Tanzbein gehen und wie sie irischer/schottischer nicht sein könnten. Seldom Sober (=selten nüchtern) heißt in diesem Falle: berauscht an Klängen, Rhythmen und der Magie echter Folkmusik.